Zeitarbeit schadet Langzeitarbeitslosen

Ein Beschäftigungsverhältnis in Zeitarbeit ist kein guter Einstieg für Langzeitarbeitslose. Dieses Ergebnis ergibt sich aus einer Studie des IAB. Aufgrund der Zeitarbeit sinkt die Wahrscheinlichkeit seine Arbeit zu behalten signifikant. Damit hat die Zeitarbeit mit minus 14 Prozentpunkten den zweitgrößten, negativen Einfluss auf ein stabiles Beschäftigungsverhältnis für Langzeitarbeitslose. Den negativsten Effekt hat das Kriterium „fehlende weiterlesen…

Arbeitsrechtliche Beratung in der Corona-Krise

Gerade in Zeiten der Corona-Krise geht unsere Beratung weiter. Dabei legen wir – wie immer – Wert auf eine individuelle Arbeitsrechtsberatung. Die Beratung ist kostenlos und erfolgt telefonisch.  Es werden alle Fragen des Arbeitsrechts behandelt. Allerdings beraten wir nur prekär und atypisch Beschäftigte. Mini-Jobber besonders betroffen Gerade Mini-Jobber sind im Besonderen von der Krise betroffen. weiterlesen…

Corona-Krise: Auch Leiharbeiter sollen Kurzarbeitergeld erhalten

Leiharbeitnehmer erhalten bisher kein Kurzarbeitergeld. Durch eine Gesetzesänderung will die Bundesregierung nun den Weg für Kurzar­bei­tergeld in der Leiharbeit frei machen. Ab April 2020 soll die Ände­rung greifen. Doch das Problem liegt ganz woanders: Die Corona-Krise zerstört den Equal-Pay-Grundsatz. Equal-Pay-Anspruch erlöscht nach drei Monaten Kurzarbeitergeld Leiharbeitnehmer*innen erhalten ein deutlich niedrigeres Gehalt als reguläre Arbeitnehmer*innen. Doch weiterlesen…

Leiharbeit in Wuppertal weiterhin auf hohem Niveau

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Mitte Februar 2020 die neuen Zahlen der Wuppertaler Leiharbeit herausgegeben. Demnach gab es im Juni 2019 insgesamt 4.234 Leiharbeitnehmer*innen. Dies ist ein Rückgang um 19 Prozent innerhalb eines Jahres. Die Leiharbeit in Wuppertal ging etwas stärker zurück als bundesweit (minus 12 Prozent). Grund des generellen Rückgangs dürfte in der weiterlesen…

Kostet Zeitarbeit die Stadtverwaltung Wuppertal Millionen?

1.840 Euro brutto verdienten die Zeitarbeiter*innen im letzten Jahr in Wuppertal. Als Helfer*in war das Gehalt nochmal um 161 Euro niedriger und betrug 1.679 Euro für eine Vollzeit-Kraft im Monat. Das enorm niedrige Gehalt führte bei der Stadt Wuppertal zu massiven Einnahme-Verlusten. Faire Arbeit e.V. kommt geschätzt auf mehrere Millionen Euro in den letzten vier weiterlesen…

Zeitarbeit: Aktuelle Entwicklungen und Fakten zusammen gefasst

Beim Thema Zeitarbeit/Leiharbeit tut sich im Moment einiges. Wir haben hier die wichtigsten Entwicklungen/ Themen zusammengefasst: Weiterhin massenweise Zuschüsse an die Zeitarbeitsbranche mit öffentlichen Geldern Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fördert weiterhin massenweise die Zeitarbeitsbranche mit öffentlichen Geldern. Dies ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung (Drucksache19/8686) auf die Anfrage von Bündnis 90/ Die Grünen weiterlesen…

Mindestlohn: Deutschland nur auf Platz 17

Im internationalen Vergleich der Mindestlöhne belegte Deutschland im Jahr 2017 nur Platz 17 von insgesamt 26 Ländern; weit abgeschlagen hinter Staaten wie Rumänien, Litauen und Ungarn. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, das die Mindestlöhne und Gehälter von 26 Staaten auf Grundlage der OECD Einkommens-Datenbank ausgewertet hat. Deutschland nur weiterlesen…

Junge Menschen und Ausländer sind genauso benachteiligt wie Frauen

Bei der Höhe des Einkommens sind junge Menschen und Ausländer genauso benachteiligt wie Frauen. 931 Euro im Monat verdienen Arbeitnehmer*innen unter 25 Jahren weniger als Ältere. Bei den Ausländern sind es 831 Euro im Monat, die im Gegensatz zu den Deutschen fehlen. Damit sind die Gehaltsunterschiede noch gravierender als zwischen Männer und Frauen. Hier liegt weiterlesen…

Acht Jahre schützen vor Übernahme nicht!

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) musste seine Rechtsprechung aus dem Jahr 2011 ändern. Bei der sachgrundlosen Befristung galt bisher: war der Arbeitnehmer schon einmal bei dem Arbeitgeber beschäftigt und schied dann aus (sogenannte Vorbeschäftigungszeit), war ein erneuter Arbeitsvertrag mit sachgrundloser Befristung nicht zulässig. Hiervon gab es jedoch eine Ausnahme: Wenn die Vorbeschäftigungszeit mehr als drei Jahre zurück weiterlesen…